Platte The National – Rome (4AD) im Test, Bild
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Musikrezension > Platte > 16.06.2025

The National – Rome


Genre: Indie Rock

Tatsächlich sind „The National*“ eine ziemlich große Nummer, auch wenn dem New Yorker Quintett bei uns der große Durchbruch immer noch verwehrt geblieben ist. Immerhin haben die Mitglieder auch schon ein Taylor Swift-Album produziert und sind am „Game Of Thrones“-Soundtrack beteiligt gewesen.

Eigentlich sollte der coole Folk-orientierte Erwachsenen-Rock mit ganz viel Gewicht auf dem Storytelling auch bei uns ein größeres Publikum finden können, außerdem stelle ich hier ja regelmäßig die neuesten Elaborate der Truppe vor. In Italien jedenfalls scheint die Rechnung für The National aufzugehen, dort haben sie nämlich letztes Jahr ihr erstes Live-Album eingespielt. Auf der Bühne des Auditorium Parco della Musica Ennio Morricone, einem Kulturzentrum in Rom, gibt die dieses Mal siebenköpfige Truppe 21 Songs aus alle Phasen ihres Schaffens zum Besten und vermittelt die Essenz ihres musikalischen Treibens höchst überzeugend. Getragen vom sanften Bariton des Frontmannes Matt Berninger, treibt die Band ihren unverwechselbaren Stilmix aus Folk, Neoklassik, Rock und Post Punk Punk voran, und der trägt auch über vier Plattenseiten. Der Tenor ist sanft und melancholisch, Berninger leidet genau in dem Maße an der Welt, wie es ihm nunmal zueigen ist. Die Setlist umfasst Material von den jüngeren Alben genau so wie Klassiker der Bandhistorie (Runaway, Lemonworld, Terrible Love) und ist gut an einem Stück zu konsumieren.

Das Publikum ist textsicher und hörbar angetan. Die Produktion des Kultlabels 4AD passt ausgezeichnet dazu, die Einspielung wirkt minimal distanziert, klingt aber sehr präzise und detailliert. Die beiden schneeweißen Platten kamen leider nicht ganz gerade an, sind ansonsten aber makellos. Das einzige Extra im Gatefold ist ein Poster mit ein paar Infos auf der Rückseite.

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Platte The National – Rome (4AD) im Test, Bild

Fazit

KategoriePlatte
ProduktThe National – Rome
Hersteller4AD
Preis0 Euro
Getestet vonHolger Barske
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