Platte PRESS CLUB – To All The Ones That I Love (Lunchroom Records) im Test, Bild
Die ungefähre Lesezeit beträgt 2 Minuten
Musikrezension > Platte > 29.08.2025

PRESS CLUB – To All The Ones That I Love


Genre: Indie Rock

Vor dieser Platte hatte ich ein wenig Angst. Was daran liegt, dass ich den Vorgänger „Endless Motion“ von 2022 so liebe. Aber Entwarnung: Album Nr. 4* ist nicht nur ein weiterer Schritt zu mehr Melodie und Gefühl, sondern auch eine richtig gute Platte.

Es hat halt Vorteile, wenn man in aller Ruhe im eigenen Studio schreiben und aufnehmen kann (Gitarrist Greg Rietwyk ist Toningenieur). Herausgekommen ist ein beinahe makelloses und schlicht grandioses Album mit zehn Tracks. Das Tempo ist streckenweise noch etwas weiter reduziert, aber die Songs gehen ins Ohr wie nie zuvor. Ich kenne einfach keine Band, die derzeit Wucht und Melodie, Gefühl und Härte so perfekt kombiniert. Frontfrau Natalie Foster legt jede Menge Gefühl in ihren Vortrag. Nach einem ruhigen Start mit „I Am Everything“ wird für die nächsten Stücke das Tempo ordentlich angezogen, „Wasted Days“ ist melodieselig, „No Pressure“ der älteste und rauste Song des Albums, „Tightrope“ der beste. Die Rockmusik von PRESS CLUB ist eine Mischung aus Punk, Collegerock sowie Pop und empfi ehlt sich für Hörer, die neben Spaß an der Musik auch eine gewisse Tiefe zu schätzen wissen. 

Das Album gibt es in drei farbigen Vinyl-Varianten, nicht jedoch in Schwarz, dafür teils im Bundle mit Shirts, Tassen, Aufklebern, Caps und sogar, man lese und staune, einem Geschirrhandtuch (siehe pressclubmusic.com)! Als CD und digital gibt es das Album aber selbstverständlich auch. Die Platte klingt nicht schlecht, könnte aber mehr Dynamik vertragen. Der Highres-Download (24/48) macht das etwas besser, vor allem klingt er sauberer.

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Fazit

Beinahe makellos und schlicht grandios.


TitelPRESS CLUB – To All The Ones That I Love
LabelLunchroom Records
Angehört vonAlexander Rose-Fehling
Vorheriger Test

Vijay Iyer / Linda May Han Oh / Tyshawn Sorey – Compassion - Genre: Jazz

Nächster Test

Psychedelic Porn Crumpets – Carpe Diem, Moonman - Genre: nicht einsortierbar

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Alexander Rose-Fehling
Redakteur / Tester

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