Platte Dream Theater – Six Degrees Of Inner Turbulence (Rhino) im Test, Bild
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Musikrezension > Platte > 24.06.2026

Dream Theater – Six Degrees Of Inner Turbulence


Genre: Pop/Rock

Rhino legt seit einiger Zeit die Dream-Theater-Alben neu auf, darunter üppige Boxsets, die nur über den Rhino-Shop erhältlich sind.

Im regulären Handel hingegen landeten die Clear-Vinyl-Neuauflagen von „Train Of Thought“, „Systematic Chaos“, „Octavarium“ und „Six Degrees Of Inner Turbulance“. Um Six Degrees, das sechste Dream-Theater- Album, soll es hier gehen. Nun bin ich kein ausgemachter DT-Fan, aber Train Of Thought und Six Degrees dürfen meiner Meinung nach in keiner Rock-Sammlung fehlen. Während TOT für DT-Verhältnisse überraschend geradlinig ist, ist SDOIT sehr progressiv. Aber auch sehr virtuos. Die ersten fünf Titel bilden ein komplettes Album, und das zählt für mich zu den Großtaten des Metal. Teil zwei ist der namensgebende episch angelegte 42minütige Suite, bei dem die Songs fast alle nahtlos ineinander übergehen. Auch das ist gut, aber mir teilweise ein wenig zu theatralisch, dafür aber auch emotionaler. Das Sequenzing der welligen Doppel-LP ist sehr fragwürdig: Album 1 endet mit dem ersten Stück von Seite 3! Das 2. Stück der dritten Seite ist dann die Ouvertüre zu SDOIT. Klar, das macht man aus Platzgründen, dämlich ist es trotzdem. 

So oder so sind die LPs pickepacke voll mit Musik, klingen aber dennoch deutlich besser als erwartet, und wie ich finde auch besser als die CD, die sehr kühl und schlank gemastert ist. Die LP macht das etwas satter und wärmer. Für vinylaffine Fans des Albums lohnt sich die Anschaffung daher. Auch wenn der Preis mit um die 45 Euro happig ist.

Fazit

Erfreuliche Doppel-LP-Neuauflage mit fragwürdigem Sequenzing, die trotz der langen Laufzeit sehr gut klingt. Leider wellig.


TitelDream Theater – Six Degrees Of Inner Turbulence
LabelRhino
Angehört vonAlexander Rose-Fehling
Vorheriger Test

Vijay Iyer / Linda May Han Oh / Tyshawn Sorey – Compassion - Genre: Jazz

Logo LP:Magazin

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